Mögliche zukünftige Resident Evil-Serie könnte in Japan angesiedelt sein und die Geschichte der Charaktere vertiefen

Resident Evil hat das Potenzial, in Zukunft mit einem Setting in Japan aufzuwarten und gleichzeitig die Geschichte und den Hintergrund seiner ikonischen Charaktere tiefer zu erforschen.

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Mögliche zukünftige Resident Evil-Serie könnte in Japan angesiedelt sein und die Geschichte der Charaktere vertiefen
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In einem Interview, das von der japanischen Moderatorin Risa Unai geleitet wurde, teilten zwei Entwickler von Resident Evil Requiem, Produzent Masato Kumazawa und Lead Game Designer Kenji Fukasawa, einige interessante Einblicke in die zukünftige Ausrichtung der Resident Evil-Serie. Aus dem Gespräch ergab sich die Möglichkeit, dass die Serie eines Tages in Japan angesiedelt sein könnte und gleichzeitig mehr Raum für die Entwicklung der Geschichten von Charakteren bietet, die bisher nicht viel erforscht wurden.

Ein wichtiger Punkt des Interviews war die Präsenz von Spencer in Resident Evil Requiem. Laut Kumazawa steht das Auftauchen von Spencer in engem Zusammenhang mit dem Versuch, die Wahrheit hinter dem Raccoon City-Vorfall aufzudecken, und bekräftigt die Rolle von Umbrella als Hauptursache der großen Tragödie im Resident Evil-Universum. Er erklärte, dass der Untertitel Requiem selbst die Bedeutung der Erledigung vergangener Angelegenheiten trägt, weshalb die Anwesenheit von Spencer als wichtig angesehen wird, um die bereits etablierte Geschichte weiter zu vertiefen.

Kumazawa sprach auch über die Entwicklung der Zeitlinie der Resident Evil-Serie. Er sagte, dass es keine wirklich strengen Regeln für das Altern von Charakteren oder den Zeitablauf gibt, da sich jedes Spiel an die Bedürfnisse der Geschichte anpassen kann, die es erzählen möchte. Dennoch bemüht sich das Entwicklungsteam, die Konsistenz der Resident Evil-Welt zu bewahren, während es gleichzeitig nach neuen Ansätzen sucht, um die Serie nicht monoton wirken zu lassen. Seiner Meinung nach sind Perspektivwechsel, Konzepte der Geschichte und die Reaktionen der Spieler wichtige Elemente, um in jeder Hauptserie ein frisches Erlebnis zu schaffen.

Der interessanteste Teil für die Fans war, als Risa Unai die Möglichkeit einer Resident Evil-Handlung in Japan ansprach. Kumazawa räumte ein, dass ein Setting in Japan etwas ist, das wahrscheinlich viele Fans, einschließlich seiner selbst und fast des gesamten in Japan ansässigen Entwicklungsteams, schon einmal gedacht haben. Er schließt nicht aus, dass diese Idee in Zukunft umgesetzt werden könnte, obwohl sie bisher noch nicht als Hauptsetting in einem Spiel verwendet wurde.

Neben der Diskussion über die Zukunft der Geschichte beleuchtete das Interview auch die Reaktionen auf Resident Evil Requiem selbst. Fukasawa erwähnte, dass das Spiel viel Lob erhalten hat und das Team die Elemente, die den Spielern gefallen, weiter verfeinern möchte. Kumazawa fügte hinzu, dass es noch viele Geschichten gibt, die außerhalb der bereits eingeführten Hauptcharaktere erzählt werden sollen. Er betonte, dass Requiem kein großer Abschluss für die Serie ist, sondern Teil einer Reise, die weitergehen wird.

Kumazawa verriet auch, dass Resident Evil Requiem zwar in der Nähe des 30. Jubiläums der Serie veröffentlicht wurde, das Spiel aber nicht von Anfang an als spezielles Jubiläumsprojekt geplant war. Die Rückkehr von Raccoon City als ikonisches Setting übte jedoch großen Druck und gleichzeitig große Erwartungen von den Fans aus. Außerdem teilte er eine amüsante Anekdote über einen Fehler in einer früheren Interviewaussage, der versehentlich Spekulationen der Fans über einen anderen Charakter als Grace auslöste.

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